Unsere Quellen

Faktencheck: Woher kommen die Infos aus dem Stück?

Wir stellen euch hier Literatur und Quellen zur Verfügung, die wir für unsere Recherche zum Stück genutzt haben. Falls ihr Fragen dazu habt, meldet euch sehr gerne bei uns. Gerade in der Forschung zu Brecht und zu den Anteilen von Hauptmann, Berlau und Steffin an "seinem" Werk gibt es zahlreiche Kontroversen und in Teilen machen die Quellen, die hier gelistet sind, widersprüchliche Aussagen. Wir haben versucht, möglichst faktenbasiert über die drei Frauen zu schreiben, möchten aber auch darauf hinweisen, dass es sich trotzdem um einen fiktionalen Theatertext handelt.

LITERATUR

Biographisches

  • Schöler, Leonie, Beklaute Frauen, Penguin Random House, München 2024.
  • Fuegi, John, BRECHT & Co., erw. und berichtigte dt. Fassung, Deutsch von Sebastian Wohlfeil, Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1997.
  • Häntzschel, Hiltrud, Brechts Frauen, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002.
  • Kebir, Sabine, Ich fragte nicht nach meinem Anteil. Elisabeth Hauptmanns Arbeit mit Bertolt Brecht, Aufbau Verlag, Berlin 1997.
  • Reiber, Hartmut, Grüß den Brecht. Das Leben der Margarete Steffin, Eulenspiegel Verlag, Berlin 2008.

 

 

Texte von Berlau, Hauptmann, Steffin

  • Berlau, Ruth, Jedes Tier kann es. Erzählungen, Suhrkamp Verlag, Berlin 2001 (1940).
  • Berlau, Ruth, Der Teufel ist ein schlechter Chauffeur. Zwischen Kopenhagen, Paris, Berlin und New York, hg. v. Ditte von Arnim, Transit Verlag, Berlin 2007.
  • Steffin, Margarete, Konfutse versteht nichts von Frauen. Nachgelassene Texte, Rowohlt Verlag, Berlin 1991.
  • Hauptmann, Elisabeth, Julia ohne Romeo: Geschichten, Stücke, Aufsätze, Erinnerungen, hg. v. Rosemarie Eggert & Rosemarie Hill, Aufbau Verlag, Berlin 1977.

 

Filmisches

  • Die Mit-Arbeiterin - Gespräche mit Elisabeth Hauptmann. 1972. Archiv des DEFA-Studios. Regie Karlheinz Mund, Prod. Dieter König. DEFA- Studio für Kurzfilme, Deutscher Fernsehfunk, 1. Programm, Berlin (Ost), 3. Dezember 1972.

 

GLOSSAR

 

In unserem Stück haben wir Begriffe verwendet, die wir an dieser Stelle gerne genauer erläutern wollen, um einen möglichst niederschwelligen Zugang zu ihrer Definition zu ermöglichen. 

  • FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Inter-, Nonbinäre, Trans- und A-Gender Personen. Also diejenigen Personen, die vom Patriarchat am schwersten betroffen sind. Das Sternchen setzen wir, damit alle, die sich durch das binäre Geschlechtersystem sowie die genannten Gruppen nicht angesprochen fühlen, mitgemeint werden.
  • Agitprop kommt von Agitation und Propaganda. In Agitprop-Gruppen wurde speziell an der Verbreitung von kommunistischen Zielen durch populäre Medien gearbeitet. 
  • Ein Schutzmann ist ein heutzutage wenig geläufiger Begriff für einen Polizisten. Gerade in der DDR wurde dieser Begriff oft verwendet. 
  • Trivialliteratur oder auch Populärliteratur meint literarische Werke, die sich durch einfache Sprache und stereotype Charaktere kennzeichnen. Im Vergleich zur Hochliteratur wird sie als weniger anspruchsvoll angesehen. 
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